PIANOissimo - Yojo Christen

am 23.08.2020 ab 18:00 Uhr

PIANOissimo - Wo Klaviermusik zum Leben erweckt wird.

Seit seinem vierten Lebensjahr gehört das Klavier untrennbar zu Yojo. In der Reihe der Liszt-Schüler, die noch Franz Liszts raffinierte Spiel- und Gestaltungstechniken in direkter «Erbfolge» studieren konnten, gehört er durch Moriz Rosenthal, Johannes Ehlers und seinen persönlichen Lehrer Franz Hummel, quasi zu den Enkelschülern. Yojo gab erste Klavierabende im Alter von acht Jahren, darunter ein Konzert im Münchener Gasteig. 14-jährig absolvierte er eine Japan-Tournee und für die Opfer der Fukushima-Katastrophe schrieb er nach seiner Tournee eine Trauermusik, die er bei einem Benefizkonzert im September 2011 im Kaisersaal in Füssen uraufführte. Aufgrund der Qualität seiner Kompositionen wurde Yojo schon als Zehnjähriger in die GEMA aufgenommen. Für sein Klavierwerk «FRIEDE», das er nach dem Morsecode für das entsprechende griechische Wort ›IRINI‹ komponiert und im Münchener Künstlerhaus selbst uraufgeführt hatte, erhielt Yojo als 18-jähriger beim internationalen Diabelli-Kompositionswettbewerb in München den zweiten Preis der Jury sowie den Publikumspreis, den «Goldenen Kentaur».

Besonders gefeiert wurde Yojo Christen als Pianist beim «Schleswig-Holstein-Festival» und beim «Beethovenfest» in Bonn. Aber nicht nur in öffentlichen Konzerten begeistert er Publikum und Kritik. Sein CD-Debüt «Yojo, 15» kam im Jahr 2011 auf den Markt. In seiner zweiten Einspielung mit 17 Jahren stand dann Franz Liszts monumentale h-moll-Sonate im Mittelpunkt, ein Werk, das immer noch als Herausforderung für jeden Pianisten gilt und das Yojo als Künstler aus der Liszt-Tradition ganz besonders am Herzen liegt. «Der Spiegel » kommentierte diese CD mit der Überschrift «Der Feuerwerker». Auch die CD «Yojo, 19» mit Chopins rätselhafter großer b-moll-Sonate und Beethovens «Appassionata» fand überregionale Beachtung. Yojo gehört zu jenen Künstlern, die unbeirrt ihre eigene musikalische Weltsicht präsentieren, was ihm einen ganz frischen Zugang zu den berühmten Werken der Musikliteratur verschafft.

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